#mintyourmind

Das Projekt „ M I N T your mind“ verfolgt das Ziel, allen Teilen der Gesellschaft die Möglichkeit zu eröffnen an einer sich technologisch rasch verändernden Umwelt teilzuhaben. Unabhängig davon welche persönlichen Qualifikationen, Merkmale oder Beeinträchtigungen jeder Einzelne mitbringt soll ihm durch das Projekt die Chance ermöglicht werden, ein Teil der künftigen Gesellschaft und künftiger Arbeitsprozesse zu sein.

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Projektstart "M I N T your mind" direkt in Brüssel

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(Kinder)bücher - bunt, vielfältig, tolerant - ja es gibt sie! Wir stellen euch künftig einige davon vor.

 

 

Haan, Linda de/Nijland, Stern:

 

König& König

 

Aus dem Niederländischen von Edmund Jacoby.

 

Heldesheim: Gerstenberg 2001.

 

 

Wo die Liebe hinfällt!

 

Wie so oft sind es die Königskinder, die unser Herz bewegen. Die guten, alten Märchen von Prinzen und Prinzessinnen, die sich irgendwann kriegen und glücklich sind bis an ihr Lebensende. Gerne werden Märchen eingesetzt, auch um Kindern andere Gesellschaftsformen und Rollenmuster vorzuführen. Nun kommt aus den Niederlanden eine andere Variante:

 

 Eine dicke alte Königin will endlich in Pension gehen und drängt den Kronprinzen zur Heirat. Dem will aber keine Braut so recht gefallen. Das Angebot der Prinzessinnen aus aller Welt ist enorm und vielfältig - bis eine Prinzessin in Begleitung ihres Bruders erscheint …

 

Dieses Bilderbuch behandelt, das Thema, die Schwulen-Ehe, nicht als schweres Problem sondern nur mit dem Satz „…es wurde eine ganz besondere Hochzeit…“, wird es einfach erwähnt.  Wir sehen eine vielfältige Hochzeitsgesellschaft, zwei hübsche junge Männer, die sich begeistert anstrahlen, und viel Konfetti. Linda de Haan und Stern Nijland haben das Märchen federleicht als verspielte Collage gestaltet. Die Bilder halten viele Details bereit, die es zu entdecken gilt und die für Abwechslung sorgen. Trotzdem überzeugt das Buch weniger aufgrund der herausragenden künstlerischen Gestaltung als vielmehr durch die Originalität des Textes.

 

„König & König“ dürfte sicher nicht nur Kinder, sondern auch erwachsene Leser und Leserinnen interessieren. Schnell unterliegt man dem Charme der respektlosen Geschichte, in  der Homosexualiät nicht erst problembehaftet diskutiert werden muss, sondern selbstverständlich ist. Hier wird nicht um Toleranz gebeten, sie wird vielmehr vorausgesetzt.

 

Vielleicht ist das auch ein Grund warum dieses Kinderbuch nun auf den Lehrplan der britischen Grundschulen kommt. Die kleinen Briten sollen frühzeitig an die Vorstellung herangeführt werden, dass es außer der Vater-Mutter-Kind-Familie auch noch andere Lebensformen gibt, in denen Männer zu Männern oder Frauen zu Frauen finden. Der Pilotversuch „No Outsiders“ („Keine Außenseiter“) soll  zunächst in 14 englischen Schulen stattfinden und bei Erfolg landesweit im Unterricht vorgestellt werden. Seit Dezember 2005 sind in Großbritannien gleichgeschlechtliche Ehen möglich.

 

Das Bilderbuch, eines der wichtigsten Medien in Kindergärten und Schulen um Kindern in ihrer Sprache, unteranderem soziale Werte zu vermitteln.

 

König & König ein liebenswertes Aufklärungswerk für Prinzen und Prinzessinnen aller Art.

 

 

 

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Zum 550 Geburtstag von Erasmus von Rotterdam (Vielfalt)

Erasmus von Rotterdam war ein Humanist der Renaissance und Namensgeber des seit 1987 bestehenden Erasmusprogrammes der EU. Seit Bestehen haben über 3 Millionen junge Menschen Erfahrungen in anderen Sprachen, Kulturen und Umwelten gesammelt. Dies stärkt den Abbau von Barrieren, das Verständnis für Vielfalt und den Aufbau von Teilhabekompetenzen.

 

Erasmus ist mittlerweile ein Teil des Erasmus+ Programmes, das von 2014-2020 die Mobilität zu Lernzwecken und die übernationale Zusammenarbeit fördert. Dies umfasst nun nicht mehr nur Studierende und Universitäten, sondern auch Praktika und Arbeitsprojekte, die direkt an die Schul- oder Lehrausbildung anschließen. Die Einbeziehung von Schwerpunkten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen macht Erasmus+ zu einem vielfältigen Förderprogramm.

 

Das Budget für 7 Jahre beträgt ca. 14,5 Mrd. Euro. 33 Länder nehmen teil. Absolventen von Erasmusprogrammen sind nachweislich flexibler in ihrer Arbeits- und Lebenswelt und offener gegenüber der Gesellschaft, von daher am wenigsten von Arbeitslosigkeit oder Zukunftsängsten betroffen.

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